Margit Fensl Ernährungsberatung & Kinesiologie

Fit im Winter: Ernährung nach TCM

Täglich warme Mahlzeiten – Im Winter können wir unseren Körper vor äußerer Kälte auch mit der richtigen Ernährung nach TCM schützen und fit erhalten.  Täglich mehrmals warme Mahlzeiten sind jetzt ideal. Erwärmend wirkt der Verzehr von Fleisch, Fischen und Krustentieren. Gebratener Fisch mit Karotten ist eine hervorragende Mahlzeit für die kalte Jahreszeit. Auch Lammfleisch mit gekochtem Gemüse, Wildbraten sowie Hülsenfrüchte sollten vermehrt auf dem Speiseplan stehen. Als Vorspeise eine Fisch- oder Fleischknochensuppe und als Nachspeise Bratäpfel mit Zimt wären optimal.
Lebt man vegan sollte man vor allem zu Hülsenfrüchten und scharfen Gewürzen, wie Chili, Pfeffer, Ingwer und zu Gemüse wie Knoblauch und Zwiebel greifen, sie heizen jetzt dem Körper so richtig ein. Dazu Tee aus Kardamom, Anis, Fenchel, Ingwer und Orangenschalen. Besonders wertvoll sind kaltgepresste Öle aus Leinsamen, Oliven sowie Samen und Nüsse, schwarzer Sesam und Maroni.
Vermeide im Winter hingegen Rohkost, Südfrüchte, Paradeiser, Gurken, Salate, Joghurt, Eis, eiskalte Getränke sowie Speisen, die direkt aus dem Kühlschrank kommen. Du wirst die Kälte andernfalls in Form von Blähungen, kaltem Bauch oder unangenehmen Nierensymptomen bemerken.

Das Element Wasser steht in der TCM für den Winter

Es ist die Zeit der Ruhe, des In-sich-Gehens. Energien werden gespeichert, damit im Frühjahr genügend Kraft zur Verfügung steht. Während der Ruhephase der Natur und des Körpers entstehen Antriebskraft und Wille für Neues. Nach der traditionellen chinesischen Medizin entspricht dem Wasserelement unsere Niere, die Wurzel des Lebens. In ihr ruht die Lebensenergie.

Bist du im Gleichgewicht?

Befindet sich das Wasserelement im Gleichgewicht, so verfügt der Mensch über viel Ausstrahlung, Charisma und Weisheit. Er ist mutig, entscheidungsfreudig, trägt gerne Verantwortung, hat einen ausgeprägten Willen und eine gute Ausdauer. Wie ein Stehaufmännchen ist er auch durch harte Schläge nicht unterzukriegen. Er steht wie ein Fels in der Brandung.

Etwas geht einem an die Nieren

Gerät dein Wasserelement aus dem Gleichgewicht, ist dir etwas sprichwörtlich an die Nieren gegangen. Angst und Unruhe sind die Folge. Manche Menschen bleiben darin gefangen. Sie halten ihre Lebenskräfte ängstlich verborgen, erleben nur Teile ihres Potenzials und träumen vielleicht ihr Leben lang von vergebenen Chancen. Durchbruch und Neubeginn dagegen erfordern Mut und Kraft. Auch Erkrankungen, die als Folge von Kälte besonders im Winter auftreten – Erkältungen, Blasen- und Nierenerkrankungen –, deuten auf ein Ungleichgewicht im Wasserelement. Die chinesische Medizin sieht auch einen Zusammenhang zwischen Nieren und Knochen. Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme und Osteoporose deuten demnach auf eine schlechte Versorgung des Nierenfunktionskreislaufes hin. Mit der richtigen Nahrung kannst du deine Nieren stärken.

Im Winter die Nieren „wärmen“

Die Nieren warm zu halten, ist eine Empfehlung, die uns schon die Großmütter bei nasskaltem Wetter mitgegeben haben. Also nicht nur in China, auch in unserem Kulturkreis werden gesunde Nieren als Kraftquelle verstanden. Die Füße im Winter warm zu halten, ist besonders ratsam, denn diese unterstützen die Nieren – der Nierenmeridian entspringt an der Fußsohle. Es lohnt sich, das Wasserelement über die Nahrung zu stabilisieren. Eine gestärkte Nierenfunktion verspricht einen schnupfenfreien Winter sowie ein langes, kraftreiches und erfülltes Leben.

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